Willkommen bei SGBCISL Schulescuola! Ihr verwendeter Browser scheint nicht mehr aktuell zu sein, ist dadurch unsicher und verursacht Darstellungsfehler. Laden Sie einen aktuellen Browser unter folgendem Link: browsehappy.

a.s. 2021-22: Aktuelles zum Bildungsjahr 2021/2022

 

 

Uns erreichen unterschiedlichste Fragen zum Thema Schule und Schulorganisation in Zeiten von COVID-19. Unsere Antworten auf diese Fragen listen wir nachfolgend. Hinweise zum Notdienst an Grundschulen und zum Fernunterricht sind in einem anderen Beitrag auf unsere Homepage  gelistet.

Muss das Schuljahr 2020/21 jetzt schon geplant werden?

Die didaktische Planung des Schuljahres und der Jahrestätigkeitsplan sind Teil des dreijährigen Bildungsangebotes und obliegen dem Lehrerkollegium. Das Lehrerkollegium beschließt also, ob die Planung bereits im alten Schuljahr gemacht wird, oder erst im neuen. Vieles spricht dafür die Detailplanung erst dann zu machen, wenn die neuen Klassenräte feststehen. Speziell in der derzeitigen Situation empfiehlt es sich damit abzuwarten. Es gibt noch zu viele Unsicherheiten und Ungewissheiten im Hinblick auf den Unterricht im Herbst, sodass eine Planung in diesen Wochen sich als überflüssig erweisen könnte.

 

Kann eine Lehrperson im Sommer zum Dienst verpflichtet werden?

Das Kassationsgericht stellt in seinem Urteil (von uns gewonnener Rekurs) unmissverständlich fest, dass Lehrpersonen ohne vom Kollegium beschlossene Tätigkeiten nicht zu Diensten außerhalb der Unterrichtswochen verpflichtet werden können.

Die Arbeitsverpflichtung einer Lehrperson besteht aus Unterricht (die Unterrichtswochen sind im Beschluss zum Schulkalender festgelegt) und abgesehen vom Einsatz bei Prüfungen in den Abschlussklassen in Mittel- und Oberschule, aus allen vom Kollegium im Jahrestätigkeitsplan beschlossenen Tätigkeiten des Art. 8 unseres Kollektivvertrages (Planung, Elternarbeit, Sitzungen der Kollegialorgane, gemeinsame Fort- und Weiterbildung).

Alle anderen Arbeiten, wie z.B. die Kontrolle und Rückführung der Lehrmittel und Bücher an einen zentralen Aufbewahrungsort, dienen der Vereinfachung des Schulbetriebes, sind kein „Muss“ und können deshalb von den Lehrpersonen frei geplant und organisiert werden. Ebensowenig gibt es eine Verpflichtung des „solidarischen Zeit absitzens“ an der Schule.

Auch die  sogenannte  „Sommerarbeit“  für Lehrpersonen, die nach dem 30. April in den Dienst zurückkehren, ist nach unserem gewonnenen Rekurs endgültig vom Tisch, kann also nicht eingefordert werden!

 

Sind Sitzungen der Kollegialorgane in Anwesenheit möglich?

Laut Ministerialverordnung Nr.11/2020 vom 16. Mai 2020 sind nicht nur didaktische Tätigkeiten, sondern auch Sitzungen in Präsenz bis Schulschluss aussetzt. Eine Verordnung des Landeshauptmanns vom 19. Mai 2020 sieht in Anwendung des Landesgesetzes Nr. 4/2020 in diesem Zusammenhang eine Öffnung gegenüber der gesamtstaatlichen Verordnung vor. Wenn wir davon ausgehen, dass das Landesgesetz in rechtlicher Hinsicht die gesamtstaatliche Bestimmung ersetzt, was in letzter Instanz noch nicht geklärt ist, da von keinem Gericht bis dato bewertet, dann wären solche Sitzungen in Präsenz möglich.  Wobei alle Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden müssen und in jedem Fall Videokonferenzen vorzuziehen sind. Also nur wenn es unbedingt notwendig ist, z.B. über eine Nichtversetzung entschieden werden muss, kann eine Sitzung in Präsenz Sinn machen.

 

Kann eine Führungskraft den ordentlichen Urlaub verwehren?

Nein! Unser Kollektivvertrag sieht vor, dass „Das Lehrpersonal und die Erzieher/innen müssen den ordentlichen Urlaub in der Zeit beanspruchen, in der keine Unterrichtstätigkeit stattfindet.“ Die Unterrichtstätigkeit/Unterrichtswochen sind mit Beschluss der Landesregierung zum Schulkalender festgelegt. Außerhalb dieser Unterrichtstätigkeit kann und muss eine Lehrperson ihren ordentlichen Urlaub beanspruchen.
Mehrere Gerichtsurteile italienweit haben unmissverständlich geklärt, dass es nicht im Ermessen der Führungskraft liegt, den ordentlichen Urlaub festzulegen und dass einer Führungskraft nur die Aufgabe der formellen Gesuchsprüfung obliegt.

News
alle News
Themen
alle Themen

Der sogenannte IT-Bonus wurde im Landesgesetz zum Nachtragshaushalt endgültig beschlossen. Lehrkräfte, die zwischen dem 5. März 2020 und dem 15. November 2021 Hardware und/oder Software erworben haben bzw. werden, erhalten eine Rückerstattung im Höchstausmaß von 90 Prozent der Ausgaben für die Anschaffung. Das Höchstausmaß der Rückerstattung beträgt 520 Euro. Sie steht jenem Personal zu, das ab 5. März 2020 für mehr als drei Monate im Dienst war.
Wir warten noch auf das Rundschreiben und die Durchführungsbestimmungen der Landesregierung, darin werden die Kriterien und Einzelheiten zum Antrag der Rückererstattung ersichtlich sein.

Gesetzestext:
Landesgesetz vom 19. August 2021, Nr. 9

Art. 10 Rückerstattung von Ausgaben für IT-Ausstattung an das Personal der Kindergärten und Schulen

(1) Um die Digitalisierung im Kindergarten und in der Schule zu fördern, ist die Landesregierung ermächtigt, dem Personal der Kindergärten des Landes, dem Lehr- und Erziehungspersonal der Grund-, Mittel- und Oberschulen, der Berufsschulen des Landes, der Fachschulen für land-, forst- und hauswirtschaftliche Berufsbildung und der Musikschulen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Integration und den Schulsozialpädagoginnen und Schulsozialpädagogen eine einmalige Rückerstattung im Höchstausmaß von 90 Prozent der Ausgaben für die Anschaffung von IT-Ausstattung zu gewähren. Das Höchstausmaß der Rückerstattung darf keinesfalls mehr als 520 Euro betragen. Auf diesen Betrag finden die Bestimmungen gemäß Artikel 1 Absatz 121 letzter Satz des Gesetzes vom 13. Juli 2015, Nr. 107, Anwendung. Die Landesregierung legt die Kriterien und Modalitäten für die Gewährung dieser Rückerstattung fest.

(2) Die Rückerstattung gemäß diesem Artikel steht jenem Personal zu, das ab 5. März 2020 für mehr als drei Monate im Dienst steht.

(3) Die Gesuche um Rückerstattung können die Ankäufe betreffen, welche während der Aussetzung der didaktischen Tätigkeiten in Präsenz aufgrund des epidemiologischen Notstandes aufgrund von COVID-19 ab 5. März 2020 und während der Fortdauer des auf dem gesamten Staatsgebiet ausgerufenen Notstandes und jedenfalls bis spätestens 15. November 2021 getätigt wurden bzw. werden.

News
alle News
Themen
alle Themen

Viele offene Fragen begleiten den Schulstart 2021. Nicht auf alle Fragen gibt es schon Antworten. Weitere Fragen können sich im Laufe der nächsten Tage und Wochen ergeben.
Wir versuchen auf dieser Seite die bereits geklärten Sachverhalte und die dahingehend erlassenen Rechtsgrundlagen zu listen.

Das Rundschreiben der Generaldirektion (im Downloadbereich) gibt Antworten auf die Fragen im Zusammenhang mit der Umsetzung der verordneten Verpflichtung zur „Grünen Bescheinigung“.

Zu den Verordnungen des Landeshauptmannes verlinken wir auf die entsprechende Seite der Provinz.

Am Dienstag, den 31. August fand die Nationale Dienstkonferenz über Sicherheitsmaßnahmen für die Wiederaufnahme des Unterrichts statt. Einige der eingereichten Fragen wurden beantwortet:

  • Schüler müssen chirurgische Masken tragen. Innerhalb des Schulgebäudes müssen immer Masken getragen werden, auch wenn der Abstand eingehalten wird. Davon ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren, Personen mit Krankheiten oder Behinderungen, die mit der Verwendung solcher Geräte unvereinbar sind, und für sportliche Aktivitäten“ (DL 111/2021).
  • Die Überprüfung des grünen Passes kann nicht stichprobenartig erfolgen, sondern muss täglich durchgeführt werden. Die Überprüfung muss nur für das in den Schulgebäuden anwesende Personal durchgeführt werden und ist im Falle von Smart Working nicht vorgesehen.
  • Das Personal kann seinen grünen Ausweis oder eine Kopie des QRCodes nicht freiwillig aushändigen.
  • Die vier Tage des ungerechtfertigten Fernbleibens, bei deren Überschreitung die Maßnahme der Suspendierung vom Dienst ausgelöst wird, müssen nicht aufeinander folgen.
  • Personen, die von der Impfpflicht befreit sind, müssen nicht alle 48 Stunden einen Abstrich machen lassen, um die Schule zu betreten. Für gefährdete Bedienstete (einschließlich derjenigen, die nicht geimpft werden können) kann ein kostenloses Screening mit Abstrichen angeboten werden.
News
alle News
Themen
alle Themen

Welche Regelungen gelten fortan für den Unterricht in den Bildungseinrichtungen?

Dieses 75%- Limit kann nach verschiedenen Kriterien organisiert werden (z.B. nach Klassen, Fachrichtungen, usw.), und zwar unter der Berücksichtigung der Schülerbeförderung oder der Konzentration der schulischen Einrichtungen im Landesgebiet. 

Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht in Präsenz ist in allen Schulstufen die Teilnahme an den Nasenflügeltests. Schülerinnen und Schüler, die sich nicht daran beteiligen, werden in den Fernunterricht überstellt. 

 

Können die Schulen Ausflüge und Lehrausgänge machen? 

Laut Verordnung des Landeshauptmannes Nr. 20/2021, vom 23.04.2021 können „Führungen und didaktische Ausflüge, Schulcamps und sonstige wie auch immer genannte Ausflüge, die von schulischen und nichtschulischen Einrichtungen organisiert werden, innerhalb der Provinz durchgeführt werden; vorausgesetzt ist das Einhalten der Schutzmaßnahmen und der Sicherheitsprotokolle der jeweiligen Einrichtungen sowie die Berücksichtigung der Einschränkungen und Kapazitäten der verwendeten Verkehrsmittel.“

Bildungsreisen, Austausch- oder Partnerschaftsinitiativen, die von schulischen und nicht- schulischen Einrichtungen organisiert werden, sind ausgesetzt.

 

Gibt es an der Schule eine Maskenpflicht?

Grundsätzlich gibt es an allen Schulstufen eine durchgehende Maskenpflicht unabhängig vom Mindestabstand.

 

In welchen Fällen muss eine FFP2- Maske an den Schulen getragen werden?

Eine FFP2-Maske (ohne Ventil) muss in folgenden Fällen getragen werden:

–  auf Anraten des Betriebsarztes,

–  in speziellen Situationen, vor allem in jenen, wo der vorgesehene zwischenmenschliche Abstand nicht dauerhaft eingehalten werden kann oder aufgrund der Beschaffenheit des Ortes, wo die Ansteckungsgefahr erhöht ist,

–  bei Ausübung bestimmter Tätigkeiten für die im Sicherheitsbericht die FFP2-Maske ohne Ventil bereits vorgesehen ist.

In den oben genannten Fällen müssen die Arbeitnehmer*innen die gesetzlich vorgesehene spezifische Ausbildung zum Atemschutz besuchen. FFP2-Masken ohne Ventil müssen nach EN149:2001+A1:2009 zertifiziert oder vom INAIL validiert sein.

Nach jeder Unterrichtseinheit ist die FFP2-Gesichtsmaske für 5 Minuten abzunehmen; außerdem muss die Maske täglich gewechselt werden.

 

 

Weitere Informationen:

Homepage der Provinz

Deutsche Bildungsdirektion 

 

 

News
alle News
Themen
alle Themen

Am 29. April 2021 wählen Lehrpersonen und Führungskräfte ihre Vertreter und Vertreterinnen in den neuen Landesschulrat. Dieser ist das höchste beratende Gremium der Landesregierung in allen Schulfragen. Die Landesregierung ist verpflichtet, zu allen Maßnahmen im Schulbereich ein Gutachten des Landesschulrats einzuholen. Zwar ist das Gutachten nicht bindend, kann jedoch die Entscheidungen maßgeblich beeinflussen.

Der Landesschulrat ist in eine deutsche, eine italienische und eine ladinische Sektion unterteilt, tritt aber zur Behandlung allgemeiner Themen auch im Plenum zusammen.
Im Landesschulrat sind die Landesräte für Schule, die Schulamtsleiter, die VertreterInnen des Lehrpersonals, des Verwaltungspersonals, der Eltern und der SchülerInnen, der Gemeinden, der Wirtschafts- und der Arbeitswelt vertreten.
Zum Großteil besteht der Landesschulrat aber aus Vertreterinnen und Vertretern des Lehrpersonals und der Führungskräfte, dies bietet die konkrete Möglichkeit zur Mitbestimmung auf höchster Ebene. Damit sich die Lehrpersonen in diesem Gremium möglichst gut vertreten wissen, sind alle aufgefordert sich an der Wahl zu beteiligen.

Für die Neuwahlen 2021 wurde eine gemeinsame Liste mit den anderen Schulgewerkschaften und den Schulverbänden mit dem Motto „Für mehr Mitbestimmung“, bzw. „Partecipazione-democrazia-impegno“ erstellt.

Nachfolgend die Kandidatinnen und Kandidaten des SGBCISL Schulescuola auf den gemeinsamen Listen mit Angabe ihrer Listennummer und Herkunftsschule. Wir hoffen auf eure Unterstützung und eine rege Wahlbeteiligung! Danke.

 

Deutsche Sektion: Es können bis zu 3 Vorzugsstimmen gegeben werden!

 

Die vom KSL vorgeschlagenen Kandidatinnen sind auch Mitglieder im SGBCISL Schulescuola

 

Italienische Sektion: Es können bis zu 2 Vorzugsstimmen gegeben werden!

 

News
alle News
Themen
alle Themen

ACHTUNG: Neuerungen zum Sonderurlaub für Eltern mit Kindern in verpflichtender Quarantäne, bzw. im Fernunterricht.

 

  • Wenn einer der beiden Elternteile Fernunterricht erteilt /im Smartworking arbeitet, den Sonderurlaub COVID-19 oder den „Bonus Babysitter“ beansprucht, arbeitslos ist oder sich in Lohnausgleichskasse befindet, kann der andere Elternteil den Sonderurlaub nicht beanspruchen, außer, wenn der andere Elternteil den Sonderurlaub für Kinder aus einer anderen Partnerschaft beansprucht.
  • Die genannten Begünstigungen gelten vom März bis 30. Juni 2021. 
  • Der Sonderurlaub kann rückwirkend dann in Anspruch genommen werden, wenn die Eltern zwischen 1. Jänner 2021 und 12. März 2021 wegen Aussetzung des Präsenzunterrichts des Kindes, wegen einer Infektion durch COVID-19 des Kindes oder wegen Quarantäne des Kindes eine Elternzeit in Anspruch genommen haben. Dies bedeutet, dass andere Abwesenheiten (z. B. Sonderurlaub aus schwerwiegenden Gründen, unbezahlte Wartestände …) in diesem Zeitraum nicht umgewandelt werden können, vorbehaltlich anderweitiger Anweisungen auf staatlicher Ebene.
  • Für den Sonderurlaub gibt es keine Vorankündigungsfrist.

 

 

1) Modalität Smartworking bzw. Fernunterricht

Im Falle einer vom betrieblichen Departement für Gesundheitsvorsorge verordneten verpflichtenden Quarantäne eines im selben Haushalt (selber Wohnsitz) lebenden Kindes unter 16 Jahren kann ein Elternteil in diesem Zeitraum ganz oder teilweise seine Arbeit in der Modalität Smartworking bzw. im Fernunterricht erbringen, außer die konkrete Tätigkeit lässt dies laut Erklärung der Schulführungskraft nicht zu.

Diese Regelung gilt ebenso im Falle einer Aussetzung des Präsenzunterrichtes des im selben Haushalt lebenden Kindes unter 16 Jahren oder wenn der Kontakt innerhalb Strukturen erfolgt ist, in welchen das Kind regelmäßigen Musik- oder Sprachunterricht nimmt.

 

2) Sonderurlaub für Eltern mit Kindern in verpflichtender Quarantäne oder wegen Aussetzung des Präsenzunterrichtes aufgrund COVID-19

Wenn es nicht möglich ist, in Smartworking bzw. in Fernunterricht zu arbeiten, kann im Falle einer verpflichtenden Quarantäne und im Fall der Aussetzung des Präsenzunterrichtes eines im selben Haushalt (selber Wohnsitz) lebenden Kindes unter 14 Jahren, ein Elternteil den Sonderurlaub beantragen.
Für den Zeitraum dieses Sonderurlaubes stehen dem beanspruchenden Elternteil 50% der fixen und dauerhaften Besoldung zu; die Beiträge für die Pension und Abfertigung gehen zu Lasten der Pensionskasse.

Für in Quarantäne versetzte Kinder zwischen 14 und 16 Jahren kann ein Sonderurlaub ohne Bezüge beantragt werden. Dieser Zeitraum zählt nicht für den Aufstieg in der dienstrechtlichen Stellung, die Anreifung des ordentlichen Urlaubes, das Ruhegehalt und die Abfertigung, es bleibt lediglich der Arbeitsplatz erhalten.

Grundsätzlich gilt, dass der Sonderurlaub nur beansprucht werden kann, wenn sich der andere Elternteil nicht gleichzeitig in einer anderen Abwesenheit befindet. Es gibt aber folgende Ausnahmen:

  • bei Krankheit des anderen Elternteils,
  • bei Mutterschaft, Elternzeit, Erziehungsurlaub oder Wartestand des anderen Elternteils für andere Kinder der Familiengemeinschaft,
  • bei Freistellungen gemäß Gesetz Nr. 104/1992, Verlängerung der Elternzeit gemäß Artikel 33 des GvD Nr. 151/2001 oder zweijährigen bezahltem Sonderurlaub gemäß Artikel 42 des GvD Nr. 151/2001 des anderen Elternteils für das Kind in verpflichtender Quarantäne,
  • bei Zugehörigkeit des anderen Elternteils zu einer Risikogruppe mit entsprechender Bescheinigung der Arbeits- bzw. Rechtsmedizin an, unabhängig von einer An- oder Abwesenheit oder Ausübung der Tätigkeit in Form von Smartworking oder Fernunterricht.

Der Sonderurlaub darf nicht an jenen Tagen in Anspruch genommen werden, an denen der andere Elternteil aufgrund des individuellen Stundenplans (Teilzeit) die Betreuung des Kindes gewährleisten kann.

Für die Inanspruchnahme des Sonderurlaubes gelten weiters folgende Bedingungen und Hinweise:

  • Der Sonderurlaub darf nur beantragt werden, wenn der andere Elternteil nicht die Möglichkeit hat, in Smartworking oder im Fernunterricht zu arbeiten.
  • Der Sonderurlaub kann nur alternativ von einem Elternteil beansprucht werden.
  • Der Sonderurlaub steht nicht zu, wenn der andere Elternteil beschäftigungslos ist.
  • Der Sonderurlaub kann für den gesamten Zeitraum der Quarantäne oder einen Teil davon beansprucht werden.
  • Der Zeitraum des Sonderurlaubes wird in Kalendertagen berechnet; das heißt, dass innerhalb eines Zeitraumes auch eventuelle Wochenenden und Feiertage hinzugerechnet werden. Zwischen zwei Abschnitten muss die effektive Aufnahme des Dienstes erfolgen.
  • Laufende und bereits genehmigte Abwesenheiten können nicht unterbrochen werden; eine Ausnahme bildet die Unterbrechung des Teilzeit-Wartestandes.
  • Es gibt keine Vorankündigungsfrist.
  • Der Sonderurlaub steht auch Eltern von Adoptivkindern und Pflegeeltern zu.

 

 

 

 Neuerungen aufgrund des Gesetzesdekrets vom 09. November 2020, Nr. 149 (decreto „RI- STORO-BIS“)

Artikel 13, Absatz 1: Für die als rote Zone erklärten Gebiete (dazu zählt derzeit auch Südtirol) kann der Sonderurlaub bei Aussetzung des Präsenzunterrichtes aufgrund COVID-19 für Eltern mit Kindern, welche die Mittelschule besuchen, für alle Kinder, also ohne Alterseinschränkung beantragt werden. Hier ist die Höchstgrenze der 14 bzw. 16 Jahre nicht zu berücksichtigen. Es stehen 50% der Besoldung zu. Für die Beanspruchung des Sonderurlaubes gelten weiterhin die Bedingungen und Hinweise der Mitteilung vom 11. November 2020 (keine Möglichkeit die Arbeit im Fernunterricht oder Smartworking zu erbringen, usw.).

 

 

Der Artikel 13, Absatz 3, des Gesetzesdekrets vom 09. November 2020, Nr. 149 sieht vor, dass für Kinder mit schwerer Beeinträchtigung (Artikel 4, Absatz 1 des Gesetzes Nr. 104/1992), unabhängig vom Alter, welche an einer Schule jeglicher Art und Schulstufe eingeschrieben sind bzw. Tagesstätten besu- chen, für die die Schließung verfügt wurde und für die keine Betreuung in Präsenz angeboten wird, ein Elternteil einen Sonderurlaub mit 50% der Besoldung für den Zeitraum der Schließung der genannten Strukturen in Anspruch nehmen kann.

Die Begünstigungen aufgrund des Gesetzesdekrets vom 09. November 2020, Nr. 149, können, vorbehaltlich einer eventuellen Verlängerung der Regelung, bis zum Ende des Notsandes, welcher aktuell mit 31. Januar 2021 festgelegt wurde, genossen werden.

Das Rundschreiben und die Antragsformulare im Downloadbereich.

 

 

Im Zusammenhang mit dem epidemiologischen Notstand aufgrund von COVID-19 wurden vorübergehende Maßnahmen zu den Abwesenheiten des Personals eingeführt. Deren Umsetzung in Südtirol wurde durch die Bildungsdirektion und die Schulämter im Rundschreiben übernommen. Für den Zeitraum der Aussetzung der Unterrichtstätigkeit sind folgende Neuerungen vorgesehen, welche anschließend zwei Mal verlängert und erweitert wurden. Bitte beide Rundschreiben im Downloadbereich zusammenlesen.

  • Sonderelternzeit COVID – 19
  • Erhöhung der Freistellungen gemäß Gesetz Nr. 104 /1992

Alle Details im Rundschreiben siehe Downloadbereich.

News
alle News
Themen
alle Themen

 

 

Kindergarten und Grundschule

Die Bildungstätigkeiten im Kindergarten und der Unterricht in der Grundschule finden ab dem 15. März 2021 in allen Gemeinden (d.h. auch in jenen Risikogemeinden, in denen mit Dringlichkeitsmaßnahme des Landeshauptmannes zusätzliche Sicherheits- Maßnahmen vorgesehen wurden) in Präsenz statt.

 

 

Mittelschule

Vom 15. bis zum 22. März werden an den Mittelschulen die schulischen und didaktischen Tätigkeiten über den Fernunterricht abgehalten, mit Ausnahme ausdrücklich ermächtigter Fälle. Es handelt sich um folgende Fälle:

  • Schüler*innen, die Anrecht auf Maßnahmen gemäß Gesetz vom 5. Februar 1992, Nr. 104, und einen individuellen und zieldifferenten Bildungsplan (IBP) haben,
  • Schüler*innen deren Familien sich in einer schwierigen sozialen Situation befinden und vom Sozialsprengel begleitet werden.

Ab dem 22. März wird an allen Mittelschulen der Unterricht in Präsenz erteilt.

 

 

Schulen der Oberstufe

Die schulischen und didaktischen Aktivitäten in den Schulen der Oberstufe erfolgen über Fernunterricht, mit Ausnahme folgender Fälle:

  • Schüler*innen, die Anrecht auf Maßnahmen gemäß Gesetz vom 5. Februar 1992, Nr. 104, und einen individuellen und zieldifferenten Bildungsplan (IBP) haben oder deren Familien sich in einer schwierigen sozialen Situation befinden und vom Sozialsprengel begleitet werden,
  • Praktika in Betrieben und Einrichtungen,
  • Alle Arten von Befähigungsprüfungen, die aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen für die Ausübung von Berufstätigkeiten unerlässlich sind,
  • Prüfungen zum Erwerb eines Sprachnachweises (Zertifikats),
  • Labor- und Praxisunterricht.

 

 

Musikschulen

In den Musikschulen erfolgt der Unterricht in individueller Form. Dieser wird ab dem 15. März mittels Kooperationsprojekten in Kindergarten und Grundschule erteilt. Elementare Musikpädagogik wird an den Musikschulen ab 15. März angeboten. Der Einzelunterricht ist für Grundschülerinnen und Grundschüler weiterhin ab dem 15. März, für alle anderen Schulstufen ab dem 22. März zulässig.

Weitere Informationen unter:

Homepage der Provinz 

Deutsche Bildungsdirektion 

 

News
alle News
Themen
alle Themen

Am Samstag, den 20. Februar 2021 starten die Impfungen gegen COVID-19 für das gesamte Personal der Kindergärten und Schulen (für alle Bildungsstufen und Schularten, auch für Musikschulen). Am ersten Impfwochenende werden die Jahrgänge von 1965 (mit noch nicht erreichtem 56. Lebensjahr) bis 1982 berücksichtigt.

 

Was ist mit dem älteren Personal?

Das Personal, das zum Zeitpunkt der Impfung den 56. Geburtstag bereits gefeiert hat, muss noch abwarten, da mit dem für sie vorgesehenen Impfstoff (BionTech/Pfizer bzw. Modern) zuerst noch ältere Personengruppen geimpft werden.

 

Die Anmeldung für die deutschsprachigen Kindergärten und Schulen erfolgt über folgenden Link:

https://appcuppmobile.civis.bz.it/covidvaccinazione?lang=DE

 

Alle weiteren Informationen, Vordrucke und Erläuterungen findet ihr auf der Homepage der Deutschen Bildungsdirektion.

 

HINWEIS:

Zum Thema „Coronaschutzimpfungen“ mit Schwerpunkt „Impfstoff AstraZeneca“ bietet der Südtiroler Sanitätsbetrieb demnächst zwei Webinare für das Kindergarten- und Schulpersonal an:

Das Webinar in deutscher Sprache findet am Donnerstag, 25. Februar 2021, von 17 bis 19 Uhr statt. Es referieren Dr. Silvia Spertini und Dr. Elke Maria Erne.

Interessierte können über den Link: https://youtu.be/Ec98pMgkK5o einsteigen.

Das Webinar in italienischer Sprache wird am Mittwoch, 3. März 2021, von 17 bis 19 Uhr angeboten. Referentinnen: Dr. Silvia Spertini und Dr. Livia Borsoi.

Der Link zu dieser Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt.

 

 

News
alle News
Themen
alle Themen
News
alle News
Themen
alle Themen

Mit Beschluss der Landesregierung vom 19. Dezember 2017, Nr. 1421 geregelt, muss die Eintragung in die Landes- und Schulranglisten, die Neuberechnung der Punkte, die Änderung des Zulassungstitels und die Eintragung mit Vorbehalt bis zum

18. Dezember 2020

in der Deutschen Bildungsdirektion, Abteilung 16 Bildungsverwaltung, Amt für das Lehrpersonal, Amba-Alagi-Straße 10, 39100 Bozen, in elektronischer Form mittels E-Mail oder mit Einschreibebrief mit Rückantwort (hierbei handelt es sich um eine Verfallsfrist – es gilt in jedem Fall das Datum des Poststempels) einreichen.

E-Mails sind an das Postfach oder das PEC-Postfach zu senden.

Das händisch unterzeichnete Ansuchen samt Kopie des gültigen Personalausweises und die Anlagen müssen im Format PDF (eine einzige Datei) übermittelt werden.

 

Unzulässige Dateiformate, das Fehlen der Kopie des Ausweises, die nicht vorschriftsmäßige Unterschrift oder das Übermitteln nach dem Einreichetermin (18. Dezember 2020) haben den Ausschluss vom Verfahren zur Erstellung der Rangliste zur Folge.

Das Ansuchen um Auflösung des Vorbehalts muss innerhalb 25. Mai 2021 (Verfallsfrist) in der Deutschen Bildungsdirektion, Abteilung 16 Bildungsverwaltung, Amt für das Lehrpersonal, einlangen.
Die Auflösung des Vorbehalts ist nur bei Vorlage des Titels möglich, auf Grund dessen die Eintragung mit Vorbehalt überhaupt möglich war.

Das Rundschreiben, die Gesuchsvorlagen, sowie alle weiteren Unterlagen auf der Homepage der Deutschen Bildungsdirektion.

News
alle News
Themen
alle Themen

Der 07. Dezember 2020 ist der letzte Termin um die Pensionsgesuche und Gesuche um freiwilligen Dienstaustritt zum 01.09.2021 einzureichen.

Auch um die so genannte „Pension-Teilzeit“ muss innerhalb dieses Termins angesucht werden!

Im Downloadbereich die derzeit geltenden Pensionsvoraussetzungen und das Rundschreiben des Ministeriums.

Die Gesuche werden in der Direktion eingereicht. Die entsprechenden Vordrucke sind ebenfalls in der Schule erhältlich.

Sobald feststeht, dass die Voraussetzungen erfüllt sind, muss zusätzlich ein Gesuch beim INPS (Verwaltung ExINPDAP) ausschließlich in telematischer Form eingereicht werden. Für die Einreichung dieser telematischen Gesuche könnt ihr euch ab März 2021 an unsere Patronate INAS SGBCISL wenden, die dazu autorisiert sind.

Folgende Unterlagen müssen mitgebracht werden:

– Bankkoordinaten (mit IBAN–Nummer)
– Eigene Steuernummer und Steuernummer des Ehepartners
– Hochzeitsdatum und/oder eventuelles Scheidungsdatum
– Datum der Dienstaufnahmen (erster Unterrichtstag – bzw. Datum der Wiederaufnahme)
– Dienstzeugnis
– Identitätskarte, E-Mail Adresse, Telefonnummer
– Letzte Steuererklärung (nur für jene, die Familienzulage beziehen)
– Lohnstreifen

Für alle Fragen im Zusammenhang mit der Pension stehen wir euch in unseren Büros gerne zur Verfügung.

News
alle News
Themen
alle Themen

Am 10. November hat die Deutsche Bildungsdirektion einige Hinweise zum Fernunterricht an den Grund-, Mittel- und Oberschulen veröffentlicht.

 

Folgende Themen werden näher beleuchtet:

  • Arbeitszeit der Lehrpersonen im Fernunterricht
  • Teilnahme der Schüler*innen am Fernunterricht
  • Bewertung im Fernunterricht
  • Ausnahmeregelungen zum Fernunterricht

 

Das Rundschreiben und die Mitteilung der Bildungsdirektion im Downloadbereich.

News
alle News
Themen
alle Themen