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News 09/10/20

Schule und SARS CoV-2 – FAQ

Unterricht unter Sars Cov-2 Bedingungen wirft viele Fragen auf. Einige sind geklärt, andere warten noch auf eine Klärung. Nachfolgend haben wir versucht die häufigst gestellten Fragen zusammenfassend zu beantworten. Die vollständigen Dokumente dazu (Risikobewertung, Vademecum, Formblätter usw.) im Downloadbereich.

Hier eine Übersicht zu den Top-10 Fragen:

1) Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen muss ich als Lehrperson beachten?

  • am Arbeitsplatz
  • in der Klasse/im Unterricht
  • bei Versammlungen Sitzungen, Aufführungen und Besprechungen
  • in der Pause
  • in der Mensa

2) Wann muss ich der Schule fern bleiben?

3) Wie verhalte ich mich wenn ich während der Arbeit Symptome aufweise?

4) Was ist zu tun, wenn ein Kind Erkältungs- oder Krankheitssymptome zeigt?

5) Welche Sicherheitsvorkehrungen müssen für Schüler mit Beeinträchtigung berücksichtigt werden?

6) Welche Aufgaben hat die Schulführungskraft?

7) Welche Aufgaben hat der schulinterner Covid-19 Ansprechpartner?

8) Was geschieht, wenn mein Kind positiv getestet wird?

9) Begriffserklärung*: Quarantäne – Isolation –  ständige Beobachtung (*Gesundheitsministerium)

10) Wie umgehen mit vermuteten oder bestätigten Fällen von SARS-CoV-2?

 

 

1) Welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen muss ich als Lehrperson beachten?

  • Einhaltung des zwischenmenschlichen Mindestabstandes von 1 m, ansonsten Mund-Nasenschutz tragen
  • Menschenansammlungen vermeiden; insbesondere in Büros der Verwaltung und Versammlungsräumen
  • Gründliche und regelmäßige Reinigung der Hände mit Wasser und Seife bzw. Wasser-Alkohol-Lösungen, siehe dazu die Vorgehensweise „Richtiges Händewaschen“
  • Mit den Händen Mund, Nase und Augen anfassen vermeiden
  • Umarmungen und Händeschütteln meiden
  • In ein Taschentuch niesen und/oder husten und dabei den direkten Kontakt der Hände mit den Atemwegssekreten meiden, anschließend Hände waschen
  • Die Nutzung digitaler Plattformen bzw. Kommunikationsmittel bevorzugen
  • Auf der Fahrt zur Arbeitsstelle mit öffentlichen Verkehrsmittel die Verhaltensregeln laut Vorgaben umsetzen. Dieselben Anweisungen gelten auch für Außendienste.
  • Angaben für Fahrgemeinschaften im Privatfahrzeug einhalten – Abstandsregel von 1 m; der Abstand kann bei Personen, die nebeneinander oder hintereinander sitzen, unter Einhaltung der Vorgabe des Schutzes der Atemwege, unterschritten werden.

Am Arbeitsplatz:

  • Jeglichen Kontakt mit Personen, die Erkältungs- oder Krankheitssymptome aufweisen sofort unterbrechen, sich entfernen und es dem Vorgesetzten melden
  • Die genutzten Räume häufig und ausgiebig lüften. Sofern vorhanden die automatische Belüftung auf Dauerbetrieb stellen
  • Beim Eintritt ins Gebäude einen Mund-Nasenschutz tragen und die Hände im Eingangsbereich des Gebäudes desinfizieren oder mit Wasser und Seife waschen
  • Wo möglich, getrennte Wege für den Eintritt ins Gebäude und zum Verlassen des Gebäudes verwenden
  • Den Aufzug nur einzeln verwenden; ausgenommen davon sind betreuungsbedürftige Personen, wobei alle im Aufzug Anwesenden einen Mund-Nasenschutz tragen müssen
  • Im Gebäude (bspw. im Gang, im Stiegenhaus oder im Eingangsbereich) Mund-Nasenschutz tragen
  • Wer ein- und denselben Arbeitsplatz mit anderen Personen teilt, muss diesen vor Arbeitsbeginn desinfizieren (wie z.B. Tischfläche, Tastatur, Maus, Telefon)
  • An Kaffee- bzw. Snackautomaten dürfen sich maximal zwei Personen gleichzeitig aufhalten und der vorgeschriebene zwischenmenschliche Abstand ist einzuhalten
  • Beim Drucker darf sich maximal eine Person aufhalten
  • Die vorhandenen automatischen Handtrockner dürfen nicht verwendet werden
  • Bei einer Versammlung der Kollegialorgane müssen die Sicherheitsvorkehrungen von allen anwesenden Lehrpersonen befolgt werden.

Alle Bediensteten sind verpflichtet einen Online-Kurs zu besuchen, welcher Gefahren bezüglich epidemiologischer Notfälle bzw. die Verwendung von PSA zum Thema hat

In der Klasse/im Unterricht

  • Sobald der Schüler/Student – die Lehrperson in einem Raum eine permanente stabile zwischen-menschliche Distanz von mindesten 1m einhalten kann (z.B. beim Sitzen), muss der vorgesehene Mund-Nasenschutz nicht getragen werden.
  • Sobald die Lehrperson – der Schüler/Student in Bewegung ist (z.B. Herumgehen in der Klasse, Austausch zwischen Schüler/Student unter 1m, u.a.) und somit den Mindestabstand von 1m nicht mehr garantieren kann, muss die Maske erneut getragen werden.
  • Sobald die Lehrperson oder ein Schüler im Bereich des Pultes frontal zur Klassengemeinschaft spricht, muss der zwischenmenschliche Mindestabstand von 2m eingehalten werden; sofern dies nicht möglich ist, muss die Lehrperson die chirurgische Gesichtsmaske bzw. der Schüler den eigenen Mund-Nasenschutz tragen.
  • Tätigkeiten sollten nach Möglichkeit im Freien stattfinden oder im selben Raum und immer am selben Ort
  • Gruppenarbeiten vermeiden und Einzelarbeiten bevorzugen
  • Im Unterricht ausschließlich eigene Schreibutensilien verwenden und niemals jene der Anderen

Bei Versammlungen Sitzungen, Aufführungen und Besprechungen

  • Abstand von 1m zwischen den Personen in allen Situationen einhalten (von Stuhlmitte zu Stuhlmitte)
  • Mund-Nasenschutz tragen, wenn der Mindestabstand von 1m nicht stabil eingehalten werden kann und wenn keine alternativen Schutzvorrichtungen (Plexiglas) errichtet worden ist
  • Nur die vorhandenen Stühle verwenden und die Markierung am Boden berücksichtigen, damit sie nach einer möglichen Verschiebung (zum Beispiel zur Reinigung) sofort wiederhergestellt werden kann

In der Pause

  • Beim Austritt und Eintritt ein Mund-Nasenschutz tragen und die Hände im Eingangsbereich des Schulgebäudes desinfizieren (oder mit Wasser und Seife waschen)
  • Zeitversetzte Durchführung der Pause einhalten
  • Die Räumlichkeiten während der Schulpause gründlich lüften
  • Die Lehrpersonen sollen den eventuell zugewiesenen und markierten Bereich berücksichtigen. Sollte dies nicht möglich sein und zudem der zwischenmenschliche Abstand von 1m nicht eingehalten werden können, gilt Maskenpflicht auch bei der Pause
  • Sofern Spielgeräte während der Schulpause verwendet werden, müssen diese anschließend gereinigt und desinfiziert werden

In der Mensa

  • Das System zur Vormerkung oder zeitversetzten Eintritt einhalten
  • Die markierten Abstände der Tische sind einzuhalten und dürfen nicht verstellt werden
  • Bodenmarkierungen, die den 1m-Abstand sicherstellen, sind einzuhalten
  • Der Mund-Nasenschutz darf an den Tischen und an der Theke ausschließlich während des Verzehrs von Speis und Trank abgenommen werden
  • Die Speisen sollten, wenn möglich, an den Tischen direkt serviert werden
  • Die Einnahme der Speisen in den Klassenräumen sollten vermieden werden

 

2) Wann muss ich der Schule fern bleiben?

  • bei deutlichen Erkältungssymptomen, anderen für Covid-19 typischen Symptomen (z.B. Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, Halsschmerzen) oder einer Körpertemperatur von über 37,5° in den letzten drei Tagen, muss ich  im eigenen Domizil bleiben, soziale Kontakte meiden und mit dem behandelnden Arzt in Verbindung setzen
  • wenn ich in den letzten 14 Tagen unter amtlich angeordneter Quarantäne oder Isolation gewesen bin
  • wenn ich in den letzten 14 Tagen engen Kontakt zu auf Covid-19 positiv getesteten Personen gehabt habe

Lehrpersonen, welche nach erfolgter Quarantäne (Covid-19 positiv) die Arbeit erneut aufnehmen, müssen vorher der Schulführungskraft eine Bestätigung des Vertrauensarztes vorweisen.

 

3) Wie verhalte ich mich wenn ich während der Arbeit Symptome aufweise?

Ich muss:

  • mich von der Gruppe/Klasse bzw. den Mitarbeitern entfernen
  • ab sofort die chirurgische Gesichtsmaske tragen
  • mich umgehend ins eigene Domizil begeben
  • telefonisch Kontakt zum Hausarzt aufnehmen, welcher dann über die weitere Vorgehensweise (z.B. Meldung an den Sanitätsbetrieb, Ansuchen um einen Test, Quarantäne usw.) entscheidet.

… falls eine schwere Atemnot auftritt, muss ich den Notruf 112 aktivieren

 

4) Was ist zu tun, wenn ein Kind Erkältungs- oder Krankheitssymptome zeigt?

  • Die Lehrperson informiert den schulinternen Covid-19 Ansprechpartner oder dessen Stellvertreter

Schüler dürfen erst nach Beendigung der amtlich verordneten Quarantäne (zwei vorliegende negative Testergebnisse) die Schule wieder besuchen.

 

5) Welche Sicherheitsvorkehrungen müssen für Schüler mit Beeinträchtigung berücksichtigt werden?

  • Es ist zu vermieden, Räumlichkeiten, welche ausschließlich für die Begleitung von Schülern/Studenten mit besonderen Bedürfnissen vorgesehen sind, für alle Schüler/Studenten bzw. andere Aktivitäten zu verwenden
  • Der Mitarbeiter für Integration, bzw. die Person welcher den Schüler/Studenten mit Beeinträchtigung begleitet, muss eine chirurgische Gesichtsmaske tragen, sofern der permanente zwischenmenschliche Abstand von mindestens 1m nicht eingehalten werden kann (z.B. bei Bewegung im Raum; direkter Körperkontakt)
  • Bei der Begleitung eines Schülers/Studenten mit Hörbeeinträchtigung darf das Gesichtsvisier auch ohne Mund-Nasenschutz getragen werden
  • Schüler/Studenten sind nicht verpflichtet einen Mund-Nasenschutz zu tragen, wenn dies mit ihrer Beeinträchtigung nicht vereinbar ist

 

6) Welche Aufgaben hat die Schulführungskraft?

  • Im gesamten Gebäude ausreichend Händedesinfektionsmittelspender zur Verfügung stellen (auch in den Klassen)
  • Chirurgische Gesichtsmaske für die Lehrpersonen bereitstellen
  • Anbringen der Beschilderung bezüglich Covid-19 im gesamten Schulbereich (z.B. richtiges Hände waschen, einzelne Verwendung des Aufzuges, unterschiedliche Ein- und Ausgänge, Mindestabstand von 1m einhalten, usw.)
  • Wo möglich, getrennte Wege für den Eintritt ins Gebäude und zum Verlassen des Gebäudes verwenden; Ein- und Ausgang sind eindeutig zu beschildern, gilt insbesondere für Turnhallen, Bewegungsräume, Werkstätte, Labors, Versammlungsräume u.ä.
  • Als Ein- und Ausgang dürfen ausdrücklich auch vorhandene Notausgänge eingeplant und verwendet werden (laut Stellungnahme vom Amt für Brandverhütung vom 06.07.2020)
  • Auf den Freiflächen der Schule bzw. im Schulhof die Bereiche kennzeichnen, in denen sich die Schülergruppen vor Schulbeginn sammeln
  • Anweisung geben, dass das Mensapersonal, während des gesamten Dienstes eine chirurgische Gesichtsmaske und Einweghandschuhe in Nitril tragen muss
  • Anweisung geben, dass die Entfernung zwischen den Stuhlreihen bei Sitzungen, von Rückenlehne zu Rückenlehne, mindestens 80 cm betragen muss
  • Darauf achten, dass die zugeteilte Räumlichkeit für die jeweilige Klasse beibehalten werden und nicht gewechselt werden, ansonsten müssen Berührungspunkte gereinigt und desinfiziert werden
  • In den Klassenräumlichkeiten sollten den Schülern/Studenten zum Arbeiten Einzelbänke zur Verfügung gestellt werden
  • Die markierte Position der einzelnen Tische/Stühle ist einzuhalten, damit bei einer möglichen Verschiebung die korrekte Anordnung sofort wiederhergestellt werden kann
  • Es wird empfohlen die Einzelbänke in mehreren Reihen aufzustellen und so zu positionieren, dass der zwischenmenschliche Abstand von mindestens 1m zum rechten und linken Banknachbarn garantiert ist (von der „Hufeisenform“ wird abgeraten)
  • Die Bänke in unmittelbarer Nähe der Tür müssen so positioniert werden, dass der Sicherheitsabstand von mindestens 1m bei Ein- und Austritt stets gegeben ist.
  • Die „interaktive Zone“ umfasst jenen Bereich zwischen Lehrperson (Pult) und der ersten Bankreihe und muss mindestens 2m betragen.
  • Die Reinigung und Desinfektion der Oberflächen, Arbeitsmittel, Berührungspunkte, usw. kann unter Einhaltung der vorgesehenen Sicherheits- und Hygienebestimmungen sowohl von den Reinigungskräften, Lehrpersonen als auch den Schülern/Studenten vorgenommen werden.
  • In Gemeinschaftsräumen, wie z.B. Aula Magna, Werkräumen, PC-Räume, Musik-klassen usw.) muss unter Berücksichtigung der Anzahl der anwesenden Personen der zwischenmenschliche Abstand von mindestens 1m jederzeit garantiert werden. Diese Räume müssen zudem ausgiebig und regelmäßig gelüftet und vor der Nutzung durch eine andere Personengruppe gründlich gereinigt bzw. desinfiziert werden; dies kann u.a. auch von den Schülern/Studenten und Lehrpersonen vorgenommen werden.
  • Die Klassenzusammensetzung (Lehrkraft – Schüler/Student) sollte nach Möglichkeit stabil bleiben (gleichbleibende Personengruppen)
  • Die Gruppen- bzw. Klassengröße (Anzahl der Schüler/Studenten) sollte so klein als möglich gehalten werden.

 

7) Welche Aufgaben hat der schulinterne Covid-19 Ansprechpartner?

 

8) Was geschieht, wenn mein Kind positiv getestet wird?

Falls das eigene Kind (nicht älter als 14 Jahre) in die obligatorische Quarantäne überstellt wird, weil es sich nachweislich an der Schule infiziert hat, sind folgende Möglichkeiten vorgesehen:

  • ein Elternteil kann die Arbeit über den gesamten oder einen Teil des Zeitraumes der angeordneten Quarantäne hinweg in Form von Smart Working fortsetzen
  • ein Elternteil kann über den gesamten oder einen Teil des Zeitraumes der angeordneten Quarantäne hinweg der Arbeit fernbleiben, falls es nicht möglich ist, die Arbeit in Smart Working durchzuführen. Bei Genuss dieses außerordentlichen Urlaubs wird das Gehalt im Ausmaß von 50% ausbezahlt.

Falls ein Elternteil von einer der genannten Möglichkeiten Gebrauch macht, darf der andere Elternteil diese Möglichkeiten nicht zeitgleich in Anspruch nehmen.

Die Ansuchen um die genannten Versorgungsleistungen werden bis innerhalb 31. Dezember 2020 vom INPS überprüft und anerkannt.

Für die genannten Versorgungsleistungen sind maximal 50 Millionen Euro vorgesehen. Wird dieses Limit erreicht, so nimmt das INPS keine weiteren Anfragen mehr an.

 

9) Begriffserklärung*: Quarantäne – Isolation –  ständige Beobachtung (*Gesundheitsministerium)

Die Quarantäne wird an einer gesunden Person (enger Kontakt) durchgeführt, die einem COVID-19-Fall ausgesetzt war, um die Symptome zu überwachen und eine frühzeitige Erkennung von Fällen sicherzustellen. Bei COVID-19 beträgt die Quarantänezeit 14 Tage nach dem Datum der letzten Exposition.

Die Quarantäne ist einer „Krankheit“ gleichgestellt (Gesetzesdekret Nr. 18 vom 17.03.2020, Art. 26, Absatz 1, mit Änderungen umgewandelt durch das Gesetz Nr. 27 vom 24.04.2020, und nachfolgendes INPS-Rundschreiben Nr. 2584)

Die Isolation hat das Ziel, die mit COVID-19 infizierten Personen so weit wie möglich von den nicht infizierten zu trennen. Dadurch soll die Ausbreitung der Infektion während des Übertragungszeitraums verhindert werden, bis zur Auflösung der Symptome und nach zwei negativen Tests im Abstand von mindestens 24 Stunden.

  • Obligatorische häusliche Isolation: Diese wird vom Arzt für eine infizierte Person oder im Falle eines Kontakts mit einer positiven Person getroffen. Das Ende der Isolationsphase wird vom Hausarzt oder vom Arzt des öffentlichen Hygiene- und Gesundheitsdienstes bestätigt.
  • Freiwillige häusliche Isolation: Diese wird von der betroffenen Person aufgrund eines Ansteckungsverdachtes direkt mitgeteilt. Das Ende der Isolationsphase wird vom Hausarzt oder vom Arzt des Gesundheits- und Hygienedienstes bestätigt.

Die ständige Beobachtung wird während der Isolation durchgeführt. Die aktive Überwachung ist eine Maßnahme, bei der der Betreiber des öffentlichen Gesundheitswesens täglich Kontakt mit der überwachten Person aufnimmt, um Informationen über den Gesundheitszustand zu erhalten.

⇒ Wie die Quarantäne ist auch die häusliche Isolation einer „Krankheit“ gleichgestellt. Wer sich aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung in Quarantäne/Isolation befindet, ist nicht verpflichtet eine Arbeitsleistung zu erbringen.

Achtung! Der Verstoß gegen eine Quarantäne- oder Isolationsverordnung ist strafbar und führt unweigerlich zu einer Anzeige.

 

10) Wie umgehen mit vermuteten oder bestätigten Fällen von SARS-CoV-2?

Der Sanitätsbetrieb hat Richtlinien im Umgang mit vermuteten oder bestätigten Fällen von SARS-CoV-2-Infektionen in Kindergarten und Schule erstellt. Im Downloadbereich das Dokument.

Positive asymptomatische Fälle
Asymptomatische Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, können nach einer Isolationsperiode von mindestens 10 Tagen nach dem positiven Testergebnis in die Gemeinschaft zurückkehren, wobei ein PCR-Test mit einem negativen Ergebnis durchgeführt werden muss (10 Tage + Test).

Symptomatische positive Fälle
Symptomatische Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, können nach einer Isolationsperiode von mindestens 10 Tagen nach dem Auftreten der Symptome in die Gemeinschaft zurückkehren, immer begleitet von einem PCR-Test mit negativem Ergebnis, der nach mindestens 3 Tagen ohne Symptome durchgeführt wird (10 Tage, davon mindestens 3 Tage ohne Symptome + Test).

Langfristig positive Fälle
Personen, die zwar seit mindestens einer Woche keine Symptome mehr aufweisen, aber weiterhin ein positives Ergebnis bei einem PCR-Test haben, können die Isolation nach 21 Tagen nach dem Auftreten der Symptome abbrechen. Dieses Kriterium kann von den Gesundheitsbehörden im Einvernehmen mit klinischen Experten und Mikrobiologen/Virologen unter Berücksichtigung des Immunstatus der betroffenen Personen angepasst werden (bei immungeschwächten Patienten kann die Dauer der Isolation verlängert werden).

Enge asymptomatische Kontakte
Für enge Kontakte von Fällen mit SARS-CoV-2-Infektion, die von den Gesundheitsbehörden identifiziert wurden, gilt:

  • eine 14-tägige Quarantänezeit ab der letzten Exposition gegenüber dem Fall; oder
  • eine 10-tägige Quarantänezeit seit der letzten Exposition mit einem negativen Antigen- oder PCR-Test, der am zehnten Tag durchgeführt wird.

Als Empfehlung wird auch der Einsatz der Immuni-App zur Unterstützung bei der Ermittlung von Kontaktpersonen abgegeben.