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News 22/03/19 deutsche Schule

Teilzeit, Sabbatjahr, Reduzierung der Unterrichtszeit

Die Anträge um Teilzeitarbeit, mehrjährige Gliederung der Arbeitszeit und um die Reduzierung der Unterrichtszeit sind bis

Freitag, den 22. März 2019

an die Schuldirektion des derzeitigen Dienstsitzes zu richten.

Mit dem Schuljahr 2019/2020 läuft der Dreijahreszeitraum aus. Wer heuer neu ansucht, erhält das Teilzeitverhältnis für ein Schuljahr.
Wer in den letzten beiden Schuljahren um Teilzeitarbeit angesucht hat, braucht kein neues Gesuch einzureichen.

Der Beschluss der Landesregierung vom 29.11.2016, Nr. 1323 sieht vor, dass die Teilzeitarbeit für einen Dreijahreszeitraum festgelegt wird. Der erste Dreijahreszeitraum betrifft die Schuljahre 2017/18 bis 2019/20.

Innerhalb des Dreijahreszeitraums kann aus schwerwiegenden Gründen die Umwandlung des Dienstverhältnisses von Teilzeit in Vollzeit beantragt werden. Der Antrag ist bei der Schule einzureichen und wird von dieser ans Amt für Schulverwaltung weitergeleitet. Er kann abgelehnt werden, wenn dafür keine freie Stelle verfügbar ist. Im Falle einer Schwangerschaft bzw. bei obligatorischer Mutterschaftszeit besteht das Anrecht auf Rückkehr in Vollzeit am Ende eines jeden Schuljahres.

Das Ausmaß der Teilzeitarbeit kann zwischen 30 und 90 Prozent des entsprechenden Vollzeitarbeitsverhältnisses liegen. Das effektive Ausmaß der Teilzeitarbeit und die horizontale und vertikale Gliederung der Arbeitszeit richten sich nach den dienstlichen Erfordernissen, wobei nach Möglichkeit auch die persönlichen Bedürfnisse des Lehrpersonals berücksichtigt werden. Im Teilzeitantrag gibt die Lehrperson die gewünschte Wochenstundenzahl an. Die effektive Wochenstundenanzahl wird von der Schulführungskraft im Einvernehmen mit der Lehrperson festgelegt und kann von der gewünschten Wochenstundenzahl im gesamten Dreijahreszeitraum in der Regel um höchstens 2 Wochenstunden abweichen. Stärkere Abweichungen setzen jedenfalls die Zustimmung der Lehrperson voraus.
Die Wochenstundenzahl des Teilzeitverhältnisses wird bei allen Lehrpersonen der Mittel- und Oberschule sowie bei den Zweitsprach- und Religionslehrpersonen der Grundschule zu 18 in Bezug gesetzt. Eine Wochenstundenzahl von 9 entspricht somit einem Teilzeitverhältnis von 50 %, eine Wochenstundenzahl von 13,5 entspricht einem Teilzeitverhältnis von 75 %. Zusätzlich zur Wochenstundenzahl sind die Auffüllstunden im Verhältnis zur Teilzeitarbeit zu erbringen. Bei einer Wochenstundenzahl von 13,5 (75 %) sind beispielsweise 1,5 Auffüllstunden zu erbringen (2 x 13,5/18).

Die für den Unterricht notwendige zusätzliche Arbeitszeit laut Art. 8 des Landeskollektivvertrages (z. B. Elternarbeit, Planung, …) ist im Verhältnis zur geleisteten Stundenanzahl zu erbringen. Keine Kürzung der Arbeitszeit aufgrund der Teilzeit erfolgt für die Bewertungskonferenzen und die Prüfungen sowie für jene Stunden, die für die Teilnahme an den Sitzungen der Kollegialorgane (Klassenrat, Lehrerkollegium) der Schule notwendig sind.
Lehrpersonen in Teilzeit oder mit beantragter Teilzeit, die über eine provisorische Zuweisung oder Verwendung in eine neue Schule wechseln, zählen in diesem Jahr nicht für das Kontingent laut Art. 14, Absatz 8 des Landeskollektivvertrages. Zuständig für die Ausstellung des Teilzeitvertrages ist jene Schule, in der die Lehrperson effektiv Dienst leistet.

Teilzeitverträge infolge Neuaufnahme und Mobilität:
Lehrpersonen können auch bei der Aufnahme in den unbefristeten Dienst einen Reststundenauftrag wählen und sind somit nur für dieses eine Jahr in Teilzeit. Genauso können (Vollzeit-) Lehrpersonen im Rahmen der Anträge um Verwendung und provisorische Zuweisung die Bereitschaft zur Teilzeit erklären und eine Teilzeitstelle erhalten. In diesen Fällen wird der Teilzeitvertrag für die Dauer der Zuweisung bzw. Verwendung ausgestellt. Diese Teilzeitverträge fallen nicht in das Kontingent laut Art. 14, Absatz 8 des Landeskollektivvertrages.