Willkommen bei SGBCISL Schulescuola! Ihr verwendeter Browser scheint nicht mehr aktuell zu sein, ist dadurch unsicher und verursacht Darstellungsfehler. Laden Sie einen aktuellen Browser unter folgendem Link: browsehappy.

News 16/04/20

Sonderelternzeit COVID-19

ACHTUNG: Neuerungen zum Sonderurlaub für Eltern mit Kindern in verpflichtender Quarantäne, bzw. im Fernunterricht.

1) Modalität Smartworking bzw. Fernunterricht

Im Falle einer vom betrieblichen Departement für Gesundheitsvorsorge verordneten verpflichtenden Quarantäne eines im selben Haushalt (selber Wohnsitz) lebenden Kindes unter 16 Jahren kann ein Elternteil in diesem Zeitraum ganz oder teilweise seine Arbeit in der Modalität Smartworking bzw. im Fernunterricht erbringen, außer die konkrete Tätigkeit lässt dies laut Erklärung der Schulführungskraft nicht zu.

Diese Regelung gilt ebenso im Falle einer Aussetzung des Präsenzunterrichtes des im selben Haushalt lebenden Kindes unter 16 Jahren oder wenn der Kontakt innerhalb Strukturen erfolgt ist, in welchen das Kind regelmäßigen Musik- oder Sprachunterricht nimmt.

 

2) Sonderurlaub für Eltern mit Kindern in verpflichtender Quarantäne oder wegen Aussetzung des Präsenzunterrichtes aufgrund COVID-19

Wenn es nicht möglich ist, in Smartworking bzw. in Fernunterricht zu arbeiten, kann im Falle einer verpflichtenden Quarantäne und im Fall der Aussetzung des Präsenzunterrichtes eines im selben Haushalt (selber Wohnsitz) lebenden Kindes unter 14 Jahren, ein Elternteil den Sonderurlaub beantragen.
Für den Zeitraum dieses Sonderurlaubes stehen dem beanspruchenden Elternteil 50% der fixen und dauerhaften Besoldung zu; die Beiträge für die Pension und Abfertigung gehen zu Lasten der Pensionskasse.

Für in Quarantäne versetzte Kinder zwischen 14 und 16 Jahren kann ein Sonderurlaub ohne Bezüge beantragt werden. Dieser Zeitraum zählt nicht für den Aufstieg in der dienstrechtlichen Stellung, die Anreifung des ordentlichen Urlaubes, das Ruhegehalt und die Abfertigung, es bleibt lediglich der Arbeitsplatz erhalten.

Grundsätzlich gilt, dass der Sonderurlaub nur beansprucht werden kann, wenn sich der andere Elternteil nicht gleichzeitig in einer anderen Abwesenheit befindet. Es gibt aber folgende Ausnahmen:

  • bei Krankheit des anderen Elternteils,
  • bei Mutterschaft, Elternzeit, Erziehungsurlaub oder Wartestand des anderen Elternteils für andere Kinder der Familiengemeinschaft,
  • bei Freistellungen gemäß Gesetz Nr. 104/1992, Verlängerung der Elternzeit gemäß Artikel 33 des GvD Nr. 151/2001 oder zweijährigen bezahltem Sonderurlaub gemäß Artikel 42 des GvD Nr. 151/2001 des anderen Elternteils für das Kind in verpflichtender Quarantäne,
  • bei Zugehörigkeit des anderen Elternteils zu einer Risikogruppe mit entsprechender Bescheinigung der Arbeits- bzw. Rechtsmedizin an, unabhängig von einer An- oder Abwesenheit oder Ausübung der Tätigkeit in Form von Smartworking oder Fernunterricht.

Der Sonderurlaub darf nicht an jenen Tagen in Anspruch genommen werden, an denen der andere Elternteil aufgrund des individuellen Stundenplans (Teilzeit) die Betreuung des Kindes gewährleisten kann.

Für die Inanspruchnahme des Sonderurlaubes gelten weiters folgende Bedingungen und Hinweise:

  • Der Sonderurlaub darf nur beantragt werden, wenn der andere Elternteil nicht die Möglichkeit hat, in Smartworking oder im Fernunterricht zu arbeiten.
  • Der Sonderurlaub kann nur alternativ von einem Elternteil beansprucht werden.
  • Der Sonderurlaub steht nicht zu, wenn der andere Elternteil beschäftigungslos ist.
  • Der Sonderurlaub kann für den gesamten Zeitraum der Quarantäne oder einen Teil davon beansprucht werden.
  • Der Zeitraum des Sonderurlaubes wird in Kalendertagen berechnet; das heißt, dass innerhalb eines Zeitraumes auch eventuelle Wochenenden und Feiertage hinzugerechnet werden. Zwischen zwei Abschnitten muss die effektive Aufnahme des Dienstes erfolgen.
  • Laufende und bereits genehmigte Abwesenheiten können nicht unterbrochen werden; eine Ausnahme bildet die Unterbrechung des Teilzeit-Wartestandes.
  • Es gibt keine Vorankündigungsfrist.
  • Der Sonderurlaub steht auch Eltern von Adoptivkindern und Pflegeeltern zu.

Diese Begünstigungen können, vorbehaltlich einer eventuellen Verlängerung der Regelung, bis zum 31. Dezember 2020 genossen werden.

Das Rundschreiben und die Antragsformulare im Downloadbereich.

 

Im Zusammenhang mit dem epidemiologischen Notstand aufgrund von COVID-19 wurden vorübergehende Maßnahmen zu den Abwesenheiten des Personals eingeführt. Deren Umsetzung in Südtirol wurde durch die Bildungsdirektion und die Schulämter im Rundschreiben übernommen. Für den Zeitraum der Aussetzung der Unterrichtstätigkeit sind folgende Neuerungen vorgesehen, welche anschließend zwei Mal verlängert und erweitert wurden. Bitte beide Rundschreiben im Downloadbereich zusammenlesen.

  • Sonderelternzeit COVID – 19
  • Erhöhung der Freistellungen gemäß Gesetz Nr. 104 /1992

Alle Details im Rundschreiben siehe Downloadbereich.